QSC startet optimistisch ins Jahr 2008

QSC steigerte 2007 ihren Umsatz um 28 Prozent auf 335,2 Millionen Euro gegenüber 262,5 Millionen Euro im Vorjahr und verbesserte dabei ihre Umsatzqualität weiter. Der Umsatzanteil der strategischen Segmente Großkunden, Geschäftskunden und Wiederverkäufer erhöhte sich auf 85 Prozent gegenüber 79 Prozent im Vorjahr. Die höchsten Umsatzzuwächse verzeichnete QSC trotz der großen Engpässe bei der Bereitstellung von Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) im Segment Wiederverkäufer: Der Umsatz erhöhte sich hier 2007 um 87 Prozent auf 122,3 Millionen Euro gegenüber 65,4 Millionen Euro im Vorjahr.

Infolge des Netzausbaus auf rund 1.700 Hauptverteiler bis Ende 2007 stiegen die Netzwerkkosten um 27 Prozent auf 259,3 Millionen Euro nach 203,6 Millionen Euro im Vorjahr. Hier, wie bei allen anderen Kostenpositionen, wirkte sich zudem die erstmals ganzjährige Konsolidierung der mehrheitlich am 6. Juni 2006 übernommenen und am 31. Oktober 2007 auf QSC verschmolzenen Broadnet AG aus. Dennoch konnte QSC auch 2007 ihr EBITDA-Ergebnis weiter überproportional steigern: Es lag mit 34,9 Millionen Euro 65 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres von 21,2 Millionen Euro. Das Netzausbauprojekt führte ebenso wie einmalige synergiebedingte Abschreibungen im Rahmen der Verschmelzung von Broadnet zu einem Anstieg der Abschreibungen um 61 Prozent auf 45,5 Millionen Euro nach 28,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das Konzernergebnis erreichte danach 2007 eine Höhe von -10,4 Millionen Euro gegenüber -5,3 Millionen Euro im Vorjahr.

Im ersten Quartal 2008 setzte sich die im Dezember 2007 erkennbare allmähliche Überwindung der Engpässe bei der Bereitstellung von TALs durch die Deutsche Telekom fort. Seit Jahresbeginn erhielt QSC bereits rund 125.000 zusätzliche Leitungen, fast doppelt so viel wie im vierten Quartal und mehr als dreimal soviel wie im dritten Quartal 2007. QSC-Vorstandsvorsitzender Dr. Bernd Schlobohm erklärt: “QSC ist sehr gut in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Der Auftragseingang steigt weiter und die Engpässe bei der TAL-Lieferung lösen sich langsam auf.” Am 15. Mai 2008 wird das Unternehmen seinen Quartalsbericht vorlegen.

Angesichts des sehr guten Starts in das laufende Geschäftsjahr bekräftigt QSC die im Februar 2008 vorgelegte Prognose: Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 385 bis 405 Millionen Euro sowie ein EBITDA-Ergebnis von 50 bis 60 Millionen Euro und plant Investitionen in Höhe von 60 bis 80 Millionen Euro nach 122,9 Millionen Euro im Vorjahr. Rund 70 Prozent hiervon werden 2008 auf kundenbezogene Investitionen entfallen, die QSC zu einem großen Teil den jeweiligen Kunden zeitnah in Rechnung stellt. Dr. Schlobohm erklärt: “Das Netzausbauprojekt ist weitgehend abgeschlossen. QSC verfügt jetzt über die notwendigen Kapazitäten, um das starke und profitable Wachstum auf Basis eines eigenen bundesweiten Netzes fortzusetzen. Der Auftragseingang der ersten Monate stimmt mich für 2008 sehr optimistisch!”

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